Mehr über Aikido

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Ilias Schmid 07311661075 oder skf.aikido@gmail.com

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Wie wir Aikido verstehen

Morihei Ueshiba - Begründer des Aikido

Überall wo Menschen zusammen kommen, kommt es früher oder später zu Konflikten. Aikido ist im Gegensatz zu anderen Kampfkünsten der friedliche Weg der Konfliktbewältigung.

Ziel ist es den Angreifer möglichst schonend von seinem Vorhaben abzubringen. Die hoch effektiven Techniken der Samurai werden im Aikido in entschärfter Form so angewendet, dass der Partner (der Trainingspartner) nicht verletzt wird. 

Nach langer Zeit des Übens werden die Bewegungen instinktiv und immer schneller ausgeübt, sie werden zum Reflex. Aber nicht nur der Körper lernt sich effektiv zu bewegen und Energie zu sparen, wir lernen Konflikte und Konfrontation schon im Vorfeld zu vermeiden. Irgendwann werden die Prinzipien des Aikido zu unseren eigenen Prinzipien, sie werden Teil unseres Charakters, unserer Persönlichkeit. 

Wir erkennen, dass die Konfrontation, das Kräftemessen, die Aggression nicht zum Ziel führen. Wir wissen trotzdem unseren Standpunkt zu vertreten, unsere berechtigten Interessen zu wahren und durchzusetzen. Wir lernen Konflikte von vornherein soweit möglich zu vermeiden, alles zu unterlassen was einer friedlichen deeskalierenden Lösung im Weg steht, einfach wegzulassen. 

„Wahres Budo (Aikido gehört dazu) dient nicht dazu, den Gegner zu zerstören, sondern ihn dahin zu bringen, dass er seinen Angriff gerne aufgibt" (Morihei Ueshiba)

Warum es Spaß macht Aikido zu üben

Typisch fürs Aikido sind runde harmonische Bewegungen, die im Einklang mit der Bewegung des Partners ausgeführt werden. Bewegung statt Krafteinsatz ermöglicht es den Partner in der Regel sanft zu Boden zu führen.

Der Weg dahin ist schön, Woche für Woche ein gutes Gefühl für den Körper, Entspannung für den Geist, eine ständige Stärkung für die komplette Muskulatur und den ganzen Bewegungsapparat. Woche für Woche ist das Training mit angenehmen Leuten ein positives Erlebnis.

Beim Aikido gibt es keine Wettkämpfe. Das würde nicht der Philosophie des Aikido entsprechen. Wir wollen nicht "besser" sein, als unsere Trainingspartner. Wir üben miteinander und kämpfen nicht gegeneinander. Jeder für sich wird im Laufe der Zeit immer besser. Es gibt keinen Erfolgsdruck, keinen Prüfungszwang. Wir betreiben Freizeitsport um uns wohlzufühlen und ganz beiläufig erreichen wir ein höheres Trainingsniveau.

Als  Verteidiger führen wir meistens horizontale Drehungen aus, während wir als Angreifer meistens mit einer spiralförmigen, vertikalen Drehung zu Boden geführt werden, über die Matte rollen oder bei Fortgeschritten im freien Fall sicher auf der Matte landen. Das ist ein Gefühl ... fast wie fliegen.

Die Aikidokas, so nennt man die Übenden, sollen sich nach jedem Training besser als vorher fühlen. Das ist das Ziel des Trainings. Ganz nebenbei stärken wir dabei Körper und Geist für den Alltag und den Ernstfall.

Was bringt Aikido im Alltag?

Viele Menschen denken, dass man Kampfkünste im Alltag nicht mehr braucht. Wir leben ja nicht mehr im Mittelalter.

Der praktische Nutzen ist jedoch schon nach kurzer Zeit auch im Alltag zu spüren. Ein besseres Körpergefühl, das realistische Gefühl für die eigenen körperlichen Grenzen, das bewusste Wahrnehmen der Schwerkraft, die zunehmend bessere Beweglichkeit beugen Tag vor Tag auch den ganz gewöhnlichen Gefahren im Alltag vor. Das Reaktionsvermögen wird viel besser, der Gleichgewichtssinn entwickelt sich weiter, die Stabilität nimmt zu, so dass Stürze und Verletzungen im Alltag erheblich reduziert werden.

Die eigene Körperhaltung verbessert sich automatisch, die Ausstrahlung nimmt zu, so dass potentielle Angreifer schon im Vorfeld von ihren Vorhaben ablassen. Das gute Gefühl sich wehren zu können ist ein guter Schutz. Wer sich wehren kann, muss sich so gut wie nie wehren!

Ai Ki Do - was heißt das?

Der Begriff ist japanisch und steht für


Ai steht für Harmonie

 

Ki steht für Lebensenergie, Lebenswille, bestimmt auch "Überlebenswille"

 

Do ist Weg dorthin, die Einstellung dazu, die eigene Zielsetzung.